Die Botschaft, 27. Juni 2004
Rezensentin/Rezensent: MonikaPerri aus Berlin
Das Anita Hermeling ihre Gabe, Bücher zu schreiben, rechtzeitig entdeckt hat, ist für die Leser eine große Bereicherung.
Sie versetzt uns damit in eine andere, besondere Atmosphäre. Wer weiß, was uns entgangen wäre. Leider hat auch alles seinen Preis. Leider. Vieles wird aber auch mit Erfahrungen bezahlt. Mit guten wie auch mit schlechten. Es kann nie etwas so schlecht sein als das man nicht etwas gutes darin finden kann. Anita hat es gefunden. Sie hat ihre Bücher geschrieben, aus denen sich jeder, das für sich positive entnehmen kann. Ich hoffe sehr, das sie niemals müde wird zu schreiben und ihr noch sehr viele Bücher gelingen werden.
Das zweite Buch ist ein ganz besonderes. Nämlich das Buch schreibt dem Leser vor, wie er es liest. Im Gegensatz zum ersten Buch, musste ich es sehr oft zur Seite legen, um den Inhalt und das Geschehen darin, zu absorbieren. Es ist ein Buch wo man einfach "eintaucht". Um es einmal so auszudrücken. Die Welt um sich herum, fast, in Vergessenheit geraten lässt. Man liest es, als sehe man einen Filmstreifen, auch kann man es so ausdrücken; das Leben – die Vergangenheit, spielt sich noch einmal ab. Irgendwann, irgendwo. Natürlich ist das bei jedem anders. Das war mein Eindruck. Es ist mitreißend, ergreifend und liebevoll geschrieben zugleich. Geschrieben mit Güte, Herzenswärme und keinem Wort der Verbitterung, es beflügelt die Seele. Anita ist eine starke Frau. Ich hoffe sehr für sie, dass sich ihr noch viele Gelegenheiten bieten werden, neue Kraft und Energie zu schöpfen, um uns weiter mit ihren Eindrücken zu erfreuen. Uns so, die Zeit der Einsamkeit im Fluge vergehen lässt. Sie erlaubt uns, für eine Weile mit ihr, der Realität zu entfliehen und in die Welt einer sehr couragierten Frau einzutauchen. So können wir wieder voller Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft schauen. In unsere Zukunft, denn auch wir haben eine! Wer sich keine Gedanken über seine Zukunft macht, der hat auch keine. Was Anita kann, können wir auch, (außer Bücher schreiben natürlich). Ihren Büchern habe ich einen besonderen Platz im Regal zugeordnet und sie sind gelesen! Sicherlich werde ich sie noch oft zur Hand nehmen, um sie erneut zu lesen. Ich weiß, sie sind da, sie sind bei mir! Das ist ein gutes Gefühl. Daneben habe ich viel Platz gelassen für das nächste, auf das bestimmt nicht nur ich allein warte. Wer diese Bücher nicht gelesen hat, dem kann ich nur sagen, der entbehrt sehr viel.