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Filed under: Aktuelles,Presse — anita at 9:49 am on Mittwoch, Januar 11, 2006

Schwere Krankheit setzt Talent frei

Anita Hermeling aus Lindern stellt am 12.Januar in Sögel ihr drittes Buch vor

Eine schwere Krankheit setzte ihr Talent frei. Anita Hermeling aus Lindern hat mittlerweile drei Bücher geschrieben.

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"Meine Ängste fallen aufs Papier": Darüber spricht im Rathaus von Sögel Anita Hermeling

Donnerstag 12.Januar, ab 18.30 Uhr. Außerdem wird sie aus ihren bisher erschienen Büchern bedeutende Textpassagen vorlesen. Drei Bücher sind es mittlerweile.

Anita Hermeling kommt aus Lindern, ist verheiratet, und Mutter von drei Kindern. Die Diagnose "Multiple Sklerose" riss vor fast 30 Jahren die junge Frau mitten aus dem gesicherten Leben. Ein schwerer Kampf begann. "Glaube, Liebe und Hoffnung waren die drei Elemente, die mir aus der Krise halfen", sagt sie heute.
In Berlin nahm sie vor kuzem an der Preisverleihung des Schreibwettbewerbes "Krankheitsbewältigung durch Schreiben" teil. Besondere Anerkennung fand ihr Beitrag "Meine Ängste fallen aufs Papier" mit dem sie von insgesamt 138 Beiträgen mit ihrem Text unter die besten zwölf Autorinnen  bundesweit gekommen ist. Die Jury urteilte: "Ihnen ist ein sehr Mut machendes, ehrliches und dazu noch sehr gut geschriebenes Stück Prosa gelungen, das gewiss vielen MS-Erkrankten aus dem Herzen spricht. Darüber hinaus hilft es aber insbesondere auch Menschen, die gesund sind, besser zu verstehen, wie viel Kraft es kostet, die Krankheit zu akzeptieren und das Leben neu zu gestalten."

Inhalt ihrer ersten beiden bücher ist die Bewältigung einer Krankheit und der Umgang damit. Ihr drittes Buch – ein Roman heißt "Alabaster und Gold" . Wie ein roter Faden spinnt sich der Lebensweg der 50-jährigen Charlotte Bergmann durch diese Familiengeschichte. Trotz schwerer Schicksalsschläge bewahren sich die Hauptaktuere dieser Geschichte in fast ausweglosen Situationen den Lebensmut – Paralelen zum Leben von Anita Hermeling.

Heraus aus der Isolation, den Kampf aufnehmen gegen die Auswirkungen ihrer Krankheit – dieses gelang der Autorin durch ihr kreatives Schaffen. Dazu gehört auch der Umgang mit Farben und Formen. Das Titelbild ihres neuen Buches hat sie selbst gemalt: Es zeigt die vier Frauen des Romans.

Zahlreiche weitere Bilder werden während der Ausstellungsdauer vom 12. Januar bis zum 7. März im Ludmillenhof während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen sein. 

Münsterländische Tageszeitung 10.Januar 2006

Nordwestzeitung – Hermeling mit “Alabaster und Gold” auf Neuland
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Filed under: Presse — anita at 1:30 pm on Freitag, Januar 6, 2006

Literatur: Autorin aus Lindern mit neuem Buch auf Tournee – Start in Sögel

von Peter Linkert

NWZ.jpgLindern – Mit voller Energie startet die Linderner Schriftstellerin und Malerin Anita Hermeling ins Neue Jahr. Gerade ist ihr drittes Buch auf den Markt gekommen, und inden nächsten Wochen tourt die an Multipler Sklerose erkrankte Frau von einer Lesung zur anderen.

Das kostet Kraft, insbesondere wegen des Handicaps, das den Rollstuhl zu ihrem ständigen Begleiter macht. Unterstützung nimmt sie gerne an. Mitleid will sie nicht. "Ich habe in den langen Jahren gelernt, mit der Krankheit zu leben", sagt sie voller Selbstbewusstsein und mit dankbarem Blick. Er gilt denen, die sie auf diesem Weg begleitet haben: ihrem Mann, ihrer Familie und vielen guten Freunden.

In den Veranstaltungen wird sie aus ihrem neuen Buch vorlesen. Besonders freut sie sich auf den Auftakt: Nächsten Donnerstag 12. Januar wird im Sögeler Rathaus neben der Lesung eine Ausstellung ihrer Bilder eröffnet. Reiner Zoch, ein guter Freund aus Lastrup, wird die Vernissage an der Sologitarre in einen ansprechenden Rahmen legen.

Während die ersten Bücher ("Die andere Freiheit auf Rädern" und "Weg der Tränen – wie Theresa ihr Glück fand") autobiographisch waren und ihren Weg aus der Verzweiflung der ersten Jahre nach der Diagnose 1986 zu einem neuen Selbstbewusstsein und einem Arrangement mit der heimtückischen Krankheit beschrieben, betritt Anita Hermeling mit "Alabaster und Gold" für sie literarisches Neuland. Und obwohl Multiüle Sklerose natürlich eine Rolle spielt, ist es keine Leidensliteratur, und obwohl vier Frauen die Geschichte tragen, ist es kein Frauenbuch. "Alabaster und Gold" – das sind 360 Seiten Lesevergnügen, die die Oberflächlichkeit der modernen Gesellschaft ins Abseits stellen. Trotz aller Dramatik vermittelt Hermeling Hoffnung, Kraft und Zuversicht.

Das Buch erzählt den Lebensweg der 50-jährigen Charlotte Bergmann. Mutter Klara und Großmutter Chantal prägen mit Disziplin und Wärme Charlottes Persönlichkeit. Trotz schwerer Schicksalsschläge verlieren diese Menschen in fast ausweglosen Situationen nicht den Lebensmut. Ein kleiner Engel aus Alabaster wandert von Generation zu Generation, ebenso eine Kreuzkette aus feinem Gold. Sie verknüpfen die Schicksale von Chantal, Klara, Charlotte und der jungen Laura.

Alles beginnt mit der Großmuter. Als junge Frau verlässt sie nach dem ersten Weltkrieg mit ihrer kleinen Tochter Klara das Elsass und folgt ihrem Mann Leon in die neue Heimat. Aber ein verheerender Brand zerstört jäh das wieder gefundene Glück. Leon kommt in den Flammen um….

Das Buch ist erschienen bei der "andere verlag" in der Reihe "das andere buch" (ISBN 3-89959-415-0)

Emsland Zeitung – Autorenlesung im Ludmillenhof in Sögel
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Filed under: Aktuelles — anita at 9:59 am on Freitag, Januar 6, 2006

Das Leben mit Mut neu gestalten

In den Reigen der Veranstaltungen im Rathaus der Samtgemeinde Sögel reiht sich jetzt erstmals eine Autorenlesung ein. Im Trauzimmer des Ludmillenhofes wird Anita Hermeling am Donnerstag, 12.Januar, ab 18.30 Uhr aus ihren bisher erschienen Büchern vorlesen.

Anita Hermeling stammt aus Lindern, ist verheiratet und Mutter von drei mittlerweile erwachsenen Kindern. Vor fast 30 Jahren riss sie die Diagnos "Multiple Sklerose" (MS) mitten aus dem gesicherten Leben. Ein schwerer Kampf begann. "Glaube, Liebe und HOffnung halfen mir aus der Krise", sagt sie heute. 

In Berlin nahm Anita Hermeling kürzlich an der Preisverleihung des Wettbewerbes "Krankheitsbewältigung durch Schreiben" teil. Besondere Anerkennung fand ihr Beitrag "Meine Ängste fallen aufs Papier", mit dem sie von bundesweit eingesandten 138 Texten unter die besten 12 Autorinnen gelandet ist. "Ihnen ist ein sehr mutmachendes, ehrliches und dazu noch sehr gut geschriebenes Stück Prose gelungen, dass gewiss vielen MS-Erkrankten aus dem Herzen spricht. Darüber hinaus hilft es aber insbesondere auch Menschen, die gesund sind, besser zu verstehen, wie viel Kraft und Mut es kostet, die Krankheit zu akzeptieren und das Leben neu zu gestalten", urteilte die Jury.

Inhalt der ersten beiden Bücher von Anita Hermeling ist die Bewältigung einer Krankheit und der Umgang damit im täglichen Leben. Ihr drittes Buch, ein Roman, trägt den Titel "Alabaster und Gold" und ist kürzlich erschienen. Im Mittelpunkt dieser Familiengeschichte steht die 50jährige Charlotte Bergmann. Obwohl die MS ihr Leben von heute auf morgen dramatisch verändert, entwickelt sich die Mutter einer erwachsenen Tochter zu einer erfolgreichen Kinderbuchautorin. Trotz schwerer Schicksalsschläge bewahren Hermelings Hauptfiguren den Lebensmut. Ein kleiner Engel aus Alabaster wandert von Generation zu Generation. Ebenso wird eine Kreuzkette aus feinem Gold weitergereicht. Engel und Kette haben einen symbolischen Wert. Wie ein unsichtbares Band verknüpfen sie vier Schicksale…

Neben dem Schreiben befasst sich Anita Hermeling auch mit Farben und Formen. Das Titelbild ihres neuen Romanes zeigt die vier Hauptfiguren des Romans als von ihr erstelltes Aquarell. Zahlreiche weitere Bilder der Künstlerin und Autorin werden ab dem 12. Januar im Ludmillenhof ausgestellt. Die Bilder sind dann bis einschließlich 7. März während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

 Emszeitung, Donnerstag, 5.Januar 2006