Künstlertreff im Kloster Ahmsen
Erstes Künstlertreff im Kloster Ahmsen am 22.Oktober 2006 um 15.oo Uhr in den Räumen des Maristenklosters in Ahmsen
[inspic=3,left,fullscreen,thumb]Die erste Veranstaltung dieser Art des Künstforums Waldbühne Ahmsen unter dem Titel “Künstlertreff im Kloster Ahmsen” war ein voller Erfolg. Ca. 120 Gäste folgten der Einladung. Der Bürgermeister der Samtgemeinde Herzlake Ludwig Peus und der Prior des Maristenklosters Pater Ludger Werner nahmen die Begrüßung der Künstler und der auch von weit her angereisten Gäste vor. Renate Speil, die Initiatorin des Kunstforums stellte uns, die Künstler dem Publikum vor. Wir, das waren: die Keramikerin Kathrin Hasekamp, die eine breitgefächerte Palette ihrer Kunst zeigte. Gegenstände für den täglichen Gebrauch, Dekorationen für den sommerlichen Garten, das herbstliche Haus. Reiner Zoch, der die musikalische Umrahmung des Nachmittags mit eigenen Kompositionen gekonnt übernahm und schließlich ich, die Autorin Anita Hermeling, die eine Geschichte von “Gnom und Engel” , ihren Wegbegleitern erzählte, und Passagen aus ihren Büchern vorlesen durfte. [inspic=4,right,fullscreen,thumb]Eine Auswahl meiner Aquarelle gab es auch zu sehen. Frau Speil sagte bei der Vorstellung u.a.: “Liebe Anita Hermeling, durch den Ausbruch der “Multiplen Sklerose” wurden Sie aus der Normalität des Alltags gerissen. In einem leidvollen Weg gelang es Ihnen, sich mit der heimtückischen und bis jetzt unheilbaren Krankheit zu arrangieren. Dabei half Ihnen die Kunst. Sie fanden zur Aquarellmalerei und zum Schreiben von Texten und Büchern. Friedrich Schiller sagte, die Kunst sei eine Schwester der Freiheit. Sie zeigen uns allen durch Ihre Malerei und Ihr literarisches Schaffen und die kraftvolle Gestaltung Ihres Lebens, dass jeder die Chance hat, seine persönliche Freiheit zu suchen und zu finden. Ministerpräsident Christan Wulff schrieb Ihnen (Zitat): “Ich bin ein großer Fan Ihrer Bücher und hoffe, dass Sie noch viele Ihrer Erfahrungen auf diesem Weg mit uns teilen.” [inspic=5,left,fullscreen,thumb]Ihr Lebensmut wird nach meiner Meinung richtig in einem Brief dargestellt, den die Herstiftung an Sie schrieb (Zitat): “Wir finden es außerordentlich eindrucksvoll, auf welch brillante Art und Weise Sie es schaffen, das Thema Multple Sklerose in eine literarische Form zu bringen und wie Sie mit Ihrer Erkrankung umgehen. Sie erreichen, wofür viele andere noch kämpfen und haben damit Vorbildfunktion.”