AnitaHermeling.de

...und dennoch kann ich mich freuen!

Lesung und Vortrag in Papenburg im Niels-Steensen-Haus
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Filed under: Aktuelles,Presse — anita at 11:46 am on Mittwoch, Februar 27, 2008

Frauenbund St. Antonius Papenburg
Mittwoch, 27. Februar 15.00 Uhr

Wir alle wissen: Es gibt kein Patentrezept für ein Leben. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und das Beste daraus machen. Doch wie sieht es aus, wenn man mit einer unheilbaren Krankheit leben muss? Zu diesem Thema laden wir alle interessierten Frauen und Männer zu einer Lesung mit Frau Anita Hermeling ein. Sie leidet an der MS‑Krankheit. Mit ihren Büchern will sie informieren und Betroffenen Mut machen. Am Mittwoch, 27.Febr., um 15 Uhr im NSH geht es darum:

Wenn die Seele Zick Zack läuft.

Herzliche Einladung zum Teetrinken, Hinhören und Austausch mit einem Menschen, der nicht nur MS‑Kranken etwas mitzuteilen hat.

Mit 15 Jahren bemerkt sie den Kobold zum ersten Mal
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Filed under: Aktuelles,Presse — anita at 8:26 am on Dienstag, Februar 26, 2008

die Glocke, 27. Oktober 2007

[inspic=27,left,fullscreen,120]Warendorf (gl). Schon sehr früh kannte sie seinen Namen, nahm ihn jedoch wohl nicht richtig wahr. “Gestatten, ich heiße Multiple Sklerose”, stellte sich der Kobold bei ihr vor….
Am Dienstagabend bot die Volkshochschule in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe für MS-Kranke eine besondere Autorenlesung an. Anita Hermeling erzählte aus ihrem Leben mit der Krankheit, las aus ihrem ersten Roman und stellte ihren Gedichtband vor, der in Kürze erscheinen wird. Überwiegend Betroffene fanden den Weg in die VHS - Aula. Dabei wäre die Lesung unbedingt auch für Gesunde eine persönliche Bereicherung gewesen.
Hermeling berichtete, wie sie sich zunehmend von dem unerwünschten Kobold gefangen nehmen ließ. Ihr ganzes Leben geriet aus den Fugen, sie verging in Selbstmitleid und ließ sich gehen. Ihr Mann war es schließlich, der sie aus ihrer Gedankenwelt befreite. “Entweder du fängst wieder an zu leben, oder ich gehe”, stellte er sie vor die Wahl. Begegnet man ihr heute, mag man gar nicht glauben, dass diese Frau einmal ganz tief unten war. Eine Freundin bewegt sie dazu, sich in der Aquarellmalerei zu versuchen. Nach anfänglichen Bedenken entdeckt Hermeling dann ihr kreatives Potenzial. “Ich malte drauf los. Langsam verschwanden meine Ängste, es kam sogar Freude auf. So muss es wohl sein, wenn man mit dem Tod tanzt”, sagte sie. Von der Malerei kommt sie dann zum Schreiben. In den ersten beiden Büchern setzt sie sich mit der Krankheit auseinander. Ihr erster Roman “Alabaster und Gold” erscheint schließlich im Dezember 2005. Darin beschreibt sie den Lebensweg einer an Multiple Sklerose erkrankten Frau, die zu einer erfolgreichen Kinderbuchautorin wird.

Die Glocke (Andreas Poschmann) 27. Oktober 2007