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...und dennoch kann ich mich freuen!

Interview Maria Kruthaup, Diözesanvorsitzende des Bistum Osnabrück mit Frau Anita Hermeling in “Engagiert”
Interview Maria Kruthaup, Diözesanvorsitzende des Bistum Osnabrück mit Frau Anita Hermeling in “Engagiert” avatar

Filed under: Aktuelles,Presse — anita at 4:17 pm on Samstag, April 26, 2008

kleines Portraitfoto.jpg.gif Wenn die Seele Zickzack läuft
Ende Februar hatte der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) St. Antonius in Papenburg die Autorin Anita Hermeling aus Lindern zu einer Lesung mit dem Thema: “Wenn die Seele Zick-Zack läuft” ins Niels-Stensen-Haus eingeladen. Frau Hermeling, ist seit vielen Jahren an Multipler Sklerose (MS) erkrankt, schreibt in ihren Büchern über ihr Leben mit einer chronischen Krankheit und möchte damit anderen Betroffenen Mut machen.
Kruthaup: Frau Hermeling, wie hat sich die Krankheit bei Ihnen bemerkbar gemacht?
Hermeling: Bereits als 15 jährige hatte ich die ersten Symptome. Ich war eine kurze Zeit taub. Gott sei Dank hat sich das wieder zurückgebildet und es wurde nicht weiter nach der Ursache geforscht. Dann mit 24 Jahren ging es los mit Taubheitsgefühlen, Sehnerventzündung, Gangstörungen.
Kruthaup: Verdrängen oder Annehmen – wie nimmt man diese Krankheit an?
Hermeling: Zuerst verdrängt man automatisch alles was mit der Erkrankung (Weiterlesen …)

Interview mit Andreas Ettwig. von “PatientenwieIch”
Interview mit Andreas Ettwig. von “PatientenwieIch” avatar

Filed under: Aktuelles,Presse — anita at 4:18 pm on Freitag, April 25, 2008

Andreas E.: Was ist das Wichtigste für dich?

Anita H:Das Wichtigste ist für mich, dass ich trotz der tausend Stolpersteine, die mir auf den Weg geworfen werden, mir selber treu bleibe. Ich bin nämlich nicht die Krankheit MS, sondern ich bin der Mensch “Anita Hermelig” Meine Familie war und ist Mittelpunkt meines Lebens.
Es ist sehr wichtig für mich, dass der, der sich Freund oder Freundin nennt, ehrlich und offen zu mir ist, weil ich diese Eigenschaften auch pflege.
Trotz Rollstuhl und Behinderung besinne ich mich stets darauf, dass ich eine Fau bin, also für mich in Anspruch nehme, auch ein klein wenig eitel sein zu dürfen. Lange habe ich es vermieden, mich wahr zu nehmen, weil alles so weh tat. Es ist mir total wichtig, chic gekleidet zu sein und Komplimente über mein Aussehen tuen mir gut. Der Blick in den Spiegel hilft mir, auch einen Blick in meine Seele zu werfen. Mein Spiegelbild verrät mir, was in mir los ist. Es ist wie eine Bestandsaufnahme. Ich bin mir wichtig! Wenn ich mir wichtig bin, sind andere mir auch wichtig!

Andreas E.:Wie würdest du dich selbst beschreiben? (Weiterlesen …)