Archiv der Kategorie: Presse

Volltreffer

Anita Hermeling liest ihm Ahmsener Kloster 

Künstlertreff am 22.Oktober bietet darüber hinaus Musik und gegenständliche Kunst

Ahmsen(ao)Am Sonntag, dem 22.Oktober um 15Uhr versammeln sich in den Räumen des Maristenklosters in Ahmsen Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Kunstrichtungen. Renate Speil,die Initiatorin des Kunstforums Waldbühne Ahmsen, wird sie bei dieser Gelegenheit vorstellen. Die Begrüßung werden der Bürgermeister der Samtgemeinde Herzlake, Ludwig Peus, und Pater Werne, der Superior des Klosters, vornehmen. Im Rahmsen eines unterhaltsamen und informativen Nachmittags liest die Autorin Anita Hermeling aus ihren Büchern, erzählt über ihr Leben und stellt ihre Bilder vor. Die Lindernerin leidet seit einigen Jahren an Multiple Sklerose und begann erst nach Ausbruch ihrer Krankheit damit sich künstlerisch zu beschäftigen. Inzwischen hat sie mehrere Bücher verfasst und sich einen Namen in der Literaturszene gemacht.

Reiner und ich klein.jpg.gifBegleitet wird Anita Hermeling auf ihren Lesungen häufig vom Gitarristen Reiner Zoch (siehe Foto), der auch in Ahmsen dabei sein wird. "Seine Musik regt die Gedanken an und passt gut zu meinen Texten", meint Anita Hermeling. Katrin Hasekamp zeigt in Ahmsen eine Auswahl ihrer Keramiken. Ihre Palette reicht von Gebrauchsgegenständen über Dekorationen für den Garten, hin zu Figuren aus Ton. In Australien erweiterte sie ihr künstlerisches Blickfeld und ihre handwerklichen Fertigkeiten durch die Mitarbeit in verschiedenen Töpferwerkstätten. Die Klosterküche bietet zur Veranstaltung Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke an.

Wer Anita Hermeling schon vorher hören möchte, der hat am 19.Oktober um 9.30Ihr im Haus der Senioren in Clopppenburg Gelegenheit. Am 25. Oktober liest die Autorin im Seniorenzentrum ihrer Heimatstadt Lindern vor.
 

 

Magazin für Niedersachsen 03/2006

"Wir sind auf gutem Weg"

Drei Jahre ist Christian Wulff nun Ministerpräsident von Niedersachsen. In einem Interview äußert er sich persönlich zu der Krankheit MS. Er ist Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes und betroffener Angehöriger – seine Mutter erkankte an MS, als er 14 Jahre alt war. Er weiß, wovon er spricht, wenn er unter anderem sagt:

"Wir brauchen Menschen, die etwas bewegen, und die DMSG ist ein guter Platz, um sich einzubringen. Engagieren Sie sich in der Pflege, in der Sozialhilfe und in Projekten der DMSG. So helfen Sie das Leben MS-Erkrankter nachhaltig zu erleichtern und die Folgen ihrer Erkrankung zu bewältigen."

Weiter weist das Magazin auf Literatur einer Betroffenen zum Thema MS hin.

Bücher die Mut machen

In der "edition das andere buch" sind von Anita Hermeling zum Thema MS erschienen:

"Alabaster und Gold", Roman – in diesem kleinen aber feinen Familienepos lernt der Leser vier starke Frauen kennen, die auch in fast ausweglosen Situationen nicht den Lebensmut verlieren.

"Weg der Tränen – wie Theresa ihr Glück fand" – autobiographisch

und

"die andere Freiheit auf Rädern – mein Leben mit der MS". autobiographisch

Unter dem Titel "Multiple Sklerose – Schock und Chance" hat die DMSG jetzt zusammen mit dem Frieling Verlag, Berlin, prämierte Geschichten – darunter auch eine von Anita Hermeling – aus ihrem Literaturwettbewerb veröffentlicht.  

 

M�nsterl�ndische Tageszeitung

Schwere Krankheit setzt Talent frei

Anita Hermeling aus Lindern stellt am 12.Januar in Sögel ihr drittes Buch vor

Eine schwere Krankheit setzte ihr Talent frei. Anita Hermeling aus Lindern hat mittlerweile drei Bücher geschrieben.

"Meine Ängste fallen aufs Papier": Darüber spricht im Rathaus von Sögel Anita Hermeling

Donnerstag 12.Januar, ab 18.30 Uhr. Außerdem wird sie aus ihren bisher erschienen Büchern bedeutende Textpassagen vorlesen. Drei Bücher sind es mittlerweile.

Anita Hermeling kommt aus Lindern, ist verheiratet, und Mutter von drei Kindern. Die Diagnose "Multiple Sklerose" riss vor fast 30 Jahren die junge Frau mitten aus dem gesicherten Leben. Ein schwerer Kampf begann. "Glaube, Liebe und Hoffnung waren die drei Elemente, die mir aus der Krise halfen", sagt sie heute.
In Berlin nahm sie vor kuzem an der Preisverleihung des Schreibwettbewerbes "Krankheitsbewältigung durch Schreiben" teil. Besondere Anerkennung fand ihr Beitrag "Meine Ängste fallen aufs Papier" mit dem sie von insgesamt 138 Beiträgen mit ihrem Text unter die besten zwölf Autorinnen  bundesweit gekommen ist. Die Jury urteilte: "Ihnen ist ein sehr Mut machendes, ehrliches und dazu noch sehr gut geschriebenes Stück Prosa gelungen, das gewiss vielen MS-Erkrankten aus dem Herzen spricht. Darüber hinaus hilft es aber insbesondere auch Menschen, die gesund sind, besser zu verstehen, wie viel Kraft es kostet, die Krankheit zu akzeptieren und das Leben neu zu gestalten."

Inhalt ihrer ersten beiden bücher ist die Bewältigung einer Krankheit und der Umgang damit. Ihr drittes Buch – ein Roman heißt "Alabaster und Gold" . Wie ein roter Faden spinnt sich der Lebensweg der 50-jährigen Charlotte Bergmann durch diese Familiengeschichte. Trotz schwerer Schicksalsschläge bewahren sich die Hauptaktuere dieser Geschichte in fast ausweglosen Situationen den Lebensmut – Paralelen zum Leben von Anita Hermeling.

Heraus aus der Isolation, den Kampf aufnehmen gegen die Auswirkungen ihrer Krankheit – dieses gelang der Autorin durch ihr kreatives Schaffen. Dazu gehört auch der Umgang mit Farben und Formen. Das Titelbild ihres neuen Buches hat sie selbst gemalt: Es zeigt die vier Frauen des Romans.

Zahlreiche weitere Bilder werden während der Ausstellungsdauer vom 12. Januar bis zum 7. März im Ludmillenhof während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen sein. 

Münsterländische Tageszeitung 10.Januar 2006

Nordwestzeitung – Hermeling mit „Alabaster und Gold“ auf Neuland

Literatur: Autorin aus Lindern mit neuem Buch auf Tournee – Start in Sögel

von Peter Linkert

NWZ.jpgLindern – Mit voller Energie startet die Linderner Schriftstellerin und Malerin Anita Hermeling ins Neue Jahr. Gerade ist ihr drittes Buch auf den Markt gekommen, und inden nächsten Wochen tourt die an Multipler Sklerose erkrankte Frau von einer Lesung zur anderen.

Das kostet Kraft, insbesondere wegen des Handicaps, das den Rollstuhl zu ihrem ständigen Begleiter macht. Unterstützung nimmt sie gerne an. Mitleid will sie nicht. "Ich habe in den langen Jahren gelernt, mit der Krankheit zu leben", sagt sie voller Selbstbewusstsein und mit dankbarem Blick. Er gilt denen, die sie auf diesem Weg begleitet haben: ihrem Mann, ihrer Familie und vielen guten Freunden.

In den Veranstaltungen wird sie aus ihrem neuen Buch vorlesen. Besonders freut sie sich auf den Auftakt: Nächsten Donnerstag 12. Januar wird im Sögeler Rathaus neben der Lesung eine Ausstellung ihrer Bilder eröffnet. Reiner Zoch, ein guter Freund aus Lastrup, wird die Vernissage an der Sologitarre in einen ansprechenden Rahmen legen.

Während die ersten Bücher ("Die andere Freiheit auf Rädern" und "Weg der Tränen – wie Theresa ihr Glück fand") autobiographisch waren und ihren Weg aus der Verzweiflung der ersten Jahre nach der Diagnose 1986 zu einem neuen Selbstbewusstsein und einem Arrangement mit der heimtückischen Krankheit beschrieben, betritt Anita Hermeling mit "Alabaster und Gold" für sie literarisches Neuland. Und obwohl Multiüle Sklerose natürlich eine Rolle spielt, ist es keine Leidensliteratur, und obwohl vier Frauen die Geschichte tragen, ist es kein Frauenbuch. "Alabaster und Gold" – das sind 360 Seiten Lesevergnügen, die die Oberflächlichkeit der modernen Gesellschaft ins Abseits stellen. Trotz aller Dramatik vermittelt Hermeling Hoffnung, Kraft und Zuversicht.

Das Buch erzählt den Lebensweg der 50-jährigen Charlotte Bergmann. Mutter Klara und Großmutter Chantal prägen mit Disziplin und Wärme Charlottes Persönlichkeit. Trotz schwerer Schicksalsschläge verlieren diese Menschen in fast ausweglosen Situationen nicht den Lebensmut. Ein kleiner Engel aus Alabaster wandert von Generation zu Generation, ebenso eine Kreuzkette aus feinem Gold. Sie verknüpfen die Schicksale von Chantal, Klara, Charlotte und der jungen Laura.

Alles beginnt mit der Großmuter. Als junge Frau verlässt sie nach dem ersten Weltkrieg mit ihrer kleinen Tochter Klara das Elsass und folgt ihrem Mann Leon in die neue Heimat. Aber ein verheerender Brand zerstört jäh das wieder gefundene Glück. Leon kommt in den Flammen um….

Das Buch ist erschienen bei der "andere verlag" in der Reihe "das andere buch" (ISBN 3-89959-415-0)

Perspektiven für den Lebensweg

Am morgigen Montag, 21.November, spricht die Künstlerin und Autorin Anita Hermeling ab 15.45 Uhr im Haus Kettleler, Königseestraße in Cloppenburg zum Thema "Habe Mut – überwinde deine Angst und lebe dein Leben."

Hermeling ist an Multipler Sklerose erkrankt. Glaube, Hoffnung und Liebe halfen ihr einst, aus der Krise herauszufinden und ihr Schicksal anzunehmen. Sie lebt heute eine andere Freiheit und möchte Interessierten, die eine neue Perspektive für ihren Lebensweg suchen, Impulse und Anregungen dafür vermitteln.

Anmeldungen bitte unter Tel. 04471/7423

Sonntagsblatt für den Kreis Cloppenburg Sonntag, 20. November 2005

Handicap – Das Magazin für Lebenshilfe (Ausgabe 3/2005)

Weg der Tränen – wie Theresa ihr Glück fand
In einem Porträt in einer Frauenzeitschrift erkennt Theresa sich eines Tages wieder. Bei ihr zeigen sich die gleichen körperlichen Ausfallerscheinungen wie bei der Frau in dem Bericht. Schlagartig weiß Theresa: Sie hat Multiple Sklerose. Doch es zu wissen, ist nur der erste Schritt, die Krankheit zu akzeptieren dagegen ein langer Weg. Von den Stationen auf Theresas Weg erzählt auf einfühlsame Weise dieses Buch von Anita Hermeling, die selbst von MS betroffen ist. Die Autorin begibt sich zusammen mit ihrer Freundin Theresa, der Hauptfigur, auf Sprurensuche in der Kindheit und schildert im weiteren Verlauf des Buches, was Theresa – inzwischen verheiratet und Mutter dreier Kinder – mit ihrer Behinderung erlebt. Sie trifft unter anderem auf jemanden in einer Selbsthilfegruppe, der ihr sagt, nichts könne mehr bergauf gehen. Ein sogenannter Erfolgstrainer gibt ihr zu verstehen, sie sei selbst schuld an ihrer Krankheit. Doch Theresa ist fest entschlossen, trotzdem glücklich zu werden. Sie schafft es mit der Unterstützung ihrer Familie und dank der Kraft ihres Glaubens. Nicht zuletzt sind es gute Freundschaften, die ganz wesentlich zum Glück der behinderten Frau beitragen. Eine dieser Freundschaften war auch für die Autorin der Anlass, diess Buch mit  autobiographischen Zügen zu schreiben.

Westfälische Nachrichten

Leben mit Multipler Sklerose

Anita Hermeling liest im Haus der Diakonie aus "Die andere Freiheit auf Rädern" vor

Anita Hermeling sagt viele Sätze, die ihren Zuhörern im Gedächtnis hängen bleiben. "Ich wusste gar nicht mehr wie sich Freude anfühlt" oder "Als es in mir ruhig wurde, habe ich angefangen, Ängste zu sammeln" sind zwei dieser Sätze.
Im Anschluß an Ihre Lesung hatte Anita Hermeling viele Ihrer Bücher mit Widmungen zu versehen. Die 53-jährige leidet seit vielen Jahren an Multipler Sklerose (MS) einer chronisch verlaufenden Erkrankung des zentralen Nervensystems. Ihren Leidensweg aber auch ihren "Weg zurück ins Leben" hat sie in zwei Büchern festgehalten. Am Mittwochabend las sie im Haus der Diakonie aus ihrem Werk "Die andere Freiheit auf Rädern – Mein Leben mit der MS" vor. Der Besucherandrang zeigte, dass das Thema offensichtlich nicht nur direkt Betroffene und deren Angehörige interessiert. Und Hermeling schilderte tabulos, was sie erlebt hat…

Jahrelang hatte sie Tagebuch geführt. Diese Eintragungen zeigten, dass sich MS nicht bekämpfen ließ, man damit aber leben lernen könne. Der Grundstein für die Bücher. Heute sagt sie: "Ich habe mich durch die Krankheit positiv verändert. Ich war noch nie so selbstbewusst.

Von solchen Erfahrungen sollen nun, durch die Bücher andere Menschen profitieren. "Ich will Mut machen." 

Im Anschluss an die Lesung hatte Anita Hermeling viele ihrer Bücher mit Widmungen zu versehen.

 
 Westfälische Nachrichten Ausgabe Nr. 100

„Die andere Freiheit auf Rädern“ – Ein Leben mit Multipler Sklerose

Autorenlesung im Haus der Diakonie, Westerkappeln

Die Künstlerin und Autorin, Anita Hermeling liest am Mittwoch, 27.April, 18.30Uhr, aus ihren Büchern. Die 53 jährige Mutter von drei Kindern leidet seit etwa 25 Jahren an der unheilbaren MS. Seit einigen Jahren ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Damit setzt sie sich in ihrem ersten Buch "Die andere Freiheit auf Rädern" auseinander. Beeindruckend beschreibt sie ihren Weg aus der Lebenskrise. Ein Satz ihres Mannes bringt ihr Klarheit und Einsicht! "Wenn Du nicht mehr willst, dann kann und will ich auch nicht mehr!" .."Der Glaube an Gott und meine Familie, sowie die Freunde, die geblieben sind, haben mir einen neuen Lebensmut gegeben." In ihrem zweiten Buch "Weg der Tränen – wie Theresa ihr Glück fand" erzählt sie von einer "Leidensgefährtin". die nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken ist." (…)  "So läßt sich manches einfacher tragen. "Die enge Freundschaft hilft beiden, die Krankheit zu akzeptieren. Die Bücher sollen Mut und Hoffnung machen, egal in welcher Lebenskrise man sich befindet. Trotz ihrer schweren Krankheit hat sie neuen Lebensmut gefunden. Schreiben und Aquarellmalerei helfen ihr ein Stück, die Krankheit zu bewältigen. Die Aquarelle zeigen Ausschnitte ihres Leben: Hoffnung, aber auch Demut und Leid. Ein sicherlich interessanter Lese-Abend mit einer Bilder-Ausstellung der Autorin. Alle sind herzlich eingeladen.

Wochenblatt /Amtsblatt für die Gemeinden Westerkappeln und Lotte Nr. 2674 Lfd. Nr- 16

Leben mit Multiples Sklerose

-mzb- Westerkappeln. Vor rund 20 Jahren erfährt Anita Hermeling, dass sie Multiples Sklerose (MS) hat. Damals war die Mutter von drei Kindern 32 Jahre jung. Ihr Leben veränderte sich radikal. Seit einem Autounfall, der einen neuen MS-Schub auslöst, ist sie sogar an den Rollstuhl gefesselt. Die Frau aus Lindern im Oldenburger Land verfällt in Apathie. Doch mit Hilfe der Familie schafft sie es, neuen Lebensmut zu schöpfen. Mittlerweile hat Anita Hermeling zwei Bücher über die Krankheit und ihr Leben veröffentlicht. Mut machen möchte sie damit anderen von der Krankheit Betroffenen.

Am Mittwoch, 27. April, ist sie zu Gast im Haus der Diakonie. Unter dem Titel Mein Leben mit Multiples Sklerose beginnt die Autorenlesung um 18.30 Uhr.

Quelle: Westfälische Nachrichten (Westerkappeln)

Referat im Werpeloher Hof – Habe Mut – Lebe heute

Am Dienstag, den 30.November 2004 war ich auf Einladung einer Frauengemeinschaft im Werpeloher Hof. Man hatte mich gebeten ein Referat zu halten. Ich wusste, dass alle ein wenig neugierig auf mich waren. Eine Frau im Rollstuhl und dann spricht sie über „Habe Mut – lebe heute.“ Geht das überhaupt?

Ich kam also an in diesem festlich geschmückten Saal. Die Kaffeegedecke und die roten und grünen Adventgestecke mit den leuchtenden Kerzen lachten mir entgegen und wärmten mir das Herz. Nach und nach kamen so ca. 100 Damen hereinspaziert. Ein Weihnachtslied, Kaffee und Kuchen und dann war ich dran. Ich habe ihnen aus meinem Leben erzählt, wie ich in die Krise geschlittert bin und wieder herausgekrabbelt bin. Es war mucksmäuschenstill, als ich zum Abschluss sagte : „Bewahren Sie sich den Blick für Menschen, die nicht ganz heil sind an Leib und Seele. Vor allen Dingen seien Sie dankbar und genießen Sie den Augenblick, den Sie gerade jetzt leben dürfen.“ Dann habe ich und ein paar Passagen aus  meinen Büchern vorgelesen . Und ich spürte, dass mein Engel mich begleitet.
Dennoch, das Herz schlug mir bis zum Halse. Wie würden sie reagieren? Sie waren doch alle gesund. Keiner saß so wie ich im Rollstuhl. Da kam der Applaus! Mit soviel Herzlichkeit hatte ich nicht gerechnet. Sie kamen zu mir, erzählten mir von Freunden und Familienmitgliedern, die irgendwie erkrankt waren, und dass Sie jetzt alles mit anderen Augen sehen könnten. Einige hatten gerade eine Krebskrankheit überstanden. Andere hatten sich wiedererkannt, so war es auch in ihrem Leben gewesen. Ich durfte viele Bücher signieren und hatte das Gefühl reich beschenkt worden zu sein. Seit diesem Tag ist bei mir der Advent ins Herz gezogen.

Ich weiß, dass die scheinbar gesunden Menschen nur darauf warten, dass man ihnen die Augen und das Herz öffnet für Menschen, die so leben müssen wie wir. Wie sollen sie uns verstehen, wenn wir nicht offen über unser Leben sprechen?

Könnt Ihr mich verstehen, meine Freude nachempfinden?