Archiv der Kategorie: Ausstellungen

„Freizeit Woche“

Nr. 21 – 18.Mai 2011 – Am 25. Mai ist Welt-Multiple-Sklerose-Tag
Thema der Woche: Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern hat ein wenig von ihrem Schrecken verloren
Am 25. Mai ist Welt-Multiple-Sklerose-Tag
Die Diagnose der Multiplen Sklerose (MS) gleicht oft einem Puzzle. Doch selbst wenn der Verdacht sich erhärtet und Einschränkungen wie unüberwindbare Hindernisse erscheinen, ist ein aktiv gestaltetes Leben in Zuversicht möglich.
Sie wird nie mehr Wiener Walzer tanzen können. Denn sie sitzt im Rollstuhl. Doch Anita Hermeling 59) ist ein zufriedener Mensch: „Weil ich bewusster lebe. Ich weiß das Leben mehr zu schätzen als früher“, sagt die dreifache Mutter aus Lindern bei Cloppenburg. Bevor sie zu dieser Einstellung kam, musste sie zunächst ein schlimmes Tief durchleiden. Begonnen hatte die Talfahrt mit einer Schwarzwaldpuppe auf dem Kamin daheim – Anita Hermeling sah sie plötzlich doppelt. „Ich dachte zuerst, ich spinne“, erinnert sich die frühere Finanzbuchhalterin. Zudem fühlte sie sich oft so kraftlos. 34 Jahre ist das jetzt her.
Wegen der großen Müdigkeit war sie viele Jahre bei einem Heilpraktiker in Behandlung. Ohne Erfolg. Die Kraftlosigkeit begleitete sie noch lange – bis sie den Grund dafür erfuhr. „Freizeit Woche“ weiterlesen

Sie zeigt uns Bilder aus Zeiten der Krankheit

Grevener Zeitung 06.09.2009

Anita Hermeling eröffnet Ausstellung im MCH

Greven: Ganz still wird es im Saal des Mathias-Claudius-Hauses (MCH) als Anita Hermeling mit ruhiger Stimme ihre Lebensbiographie vorträgt. Sie leidet an Multipler Sklerose (MS) und stellt im MCH ihre Werke aus. Die Malerei entdeckte sie als Therapie für sich. „Ihre Bilder in Acryl und Aquarelltechnik versprühen Farbenergie und strahlen Lebensbejahung aus“, erklärt Suse Jetter vom MCH. Die Bilder zeigen Blumen, Begegnungen und abstrakte Motive. Die Ausstellungseröffnung begleitete Anita Hermeling mit einer Lesung. Denn sie malt nicht nur, sondern schreibt auch Geschichten und Gedichte.rosi-bechtels-aufnahme-2-klein
Eine starke Frau sitzt dort im Rollstuhl, lässt ihr Leben Revue passieren. Doch bis sie zu dieser starken Frau wird, vergehen viele Jahre. Jahre voller Ängste, Zweifel. Sie zeigt uns Bilder aus Zeiten der Krankheit weiterlesen

Münstersche Zeitung

Matthias-Claudius-Haus
Starke Frau zeigt starke Bilder
Reckenfeld: Die Malerin Anita Hermeling aus Lindern stellt im Matthias-Claudius-Haus aus. Sie ist eine ungewöhnliche und starke Frau.
1986 wurde bei ihr Multiple Sklerose (MS) festgestellt – eine Erkrankung, die sie schließlich an den Rollstuhl fesselte. Am Sonntag, 6.September, lädt das Matthias-Claudius-Haus zur feierlichen ERöffnung der neuen Ausstellung mit den Werken von Anita Hermeling ein. Münstersche Zeitung weiterlesen

Westfälische Nachrichten

„Manchmal klopft die Angst an“

[Bild nicht gefunden]Reckenfeld – „ . . . und dennoch kann ich mich freuen!“ Ein Satz, der für die Künstlerin Anita Hermeling vielleicht zu einer Art Lebensmotto geworden ist. Bei der Malerin aus Lingen wurde 1986 Multiple Sklerose (MS) festgestellt – eine Erkrankung, die die Mutter von drei Kindern schließlich auch an den Rollstuhl fesselte. Doch sie suchte und fand einen Weg aus dieser schweren Lebenskrise: Westfälische Nachrichten weiterlesen

Nordwestzeitung Nr. 139 vom 18. Juni 2009

Mit Rollstuhl im Roten Rathaus

Multiple Sklerose Anita Hermeling berichtet in Berlin über ihr Leben mit MS
„Denken – Fühlen – Malen“ hieß das Motto.
Die Linderin saß auf dem Podium

Lindern – Ich bin zu früh krank geworden.“ Anita Hermeling hadert nicht mit ihrem Schicksal, erstaunt war sie aber schon. Als sie unlängst beim ersten weltweiten Multiple-Skelrose-Tag zu Gast im Berliner Roten Rathaus war, war sie die einzige im Rollstuhl. „MS“ sei zwar unheilbar, aber die Medikamentierung sei verbessert worden, erklärt die 57jährige aus Lindern, die seit Jahrzehnten mit „MS“ kämpft. kleines-bild-berlin_0.jpg
In Berlin stellte Hermeling auf Einladung der Organisatorin Susanne Kempf ihre Bilder zusammen mit 25 anderen Künstlern, die auch von der MS betroffen sind, vor und saß auf dem Podium, um über ihr Leben mit „MS“ zu berichten. Vor allem darüber, wie sie es meistert. „Denken – Fühlen – Malen“, war das Motto des MS – Tages, und da war Anita Hermeling in ihrem Element, „auch wenn zurzeit das Schreiben im Vordergrund steht: „Stift und Papier habe ich immer dabei“, erzählt sie.

„Gedichte und Bilder“
Zu den neuesten Veröffentlichungen gehört das Büchlein „Gedichte und Bilder“, das in Linderner Geschäften erhältlich ist. Aber auch in der kürzlich im Magdeburger Elbverlag erschienenen Anthologie „Menschen im Glück“ ist die Lindernerin vertreten. Autoren aus acht Ländern erzählen dort ihre Geschichten. Hermelings Beitrag ist mit einem ersten Preis ausgelost worden. Nordwestzeitung Nr. 139 vom 18. Juni 2009 weiterlesen

Wanderausstellung zieht weiter

Wanderausstellung „Denken – Fühlen – Malen“ mit Werken von 25 an MS erkrankten Künstlern startet Reise durch deutsche Großstädte

Termine und Orte:
Start war in Berlin
mit der Vernissage am 27. Mai 2009
Impressionen von diesem Ereignis im Roten Rathaus in Berlin…
Der Film, ein kleiner Gesamteinblick…

http://www.aktiv-mit-ms.de/veranstaltungsfilm.html

Dauer der Ausstellung 27. Mai – 05. Juni 2009

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Bonn: 7. Juli – 24. Juli 2009 – Foyer Volksbankzentrale am
Museumsufer
Vernissage war am 7.Juli

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Hamburg 12. bis 30. August
Vernissage am 12. August 17.00Uhr
*Leo-Lippmann-Saal in der Finanzbehörde,
Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg

Öffnungszeiten
Mo-Do 8-18.30 Uhr, Freitag 8-17.30 Uhr

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Frankfurt: 7.September – 01. Oktober 2009

Vernissage am 7. September, 17 Uhr
Stadtbücherei Frankfurt am Main, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt

Öffnungszeiten für die Ausstellung
Mo . Fr. 11 – 19 Uhr, Eintritt frei

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Ravensburg:

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Bayreuth: voraussichtlich 2010

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gezeigt werden Bilder von Franziska Grundig (Nürnberg), Andrea Hake (Bochum), Heike Haus (Krefeld), Anita Hermeling (Lindern), Susanne Kempf (Weiden), Eveline Klein (Offenbach), Melanie Kliemt (Düsseldorf), Martina Kriwy (Kiel), Petra Meiske (Berlin), Anja Moustakas (Uedem), Keike Pelikan (Stelle), Bettina Reger (Plößberg), Petra Schäl (Weilburg), Lothar Schumacher (Korschenbroich), Doris Seiler (Harbug-Ronheim), Traudl Sperl (Nürnberg), Heike Tauche (Ahlen), Andrea Tettener (Mannheim), Athanassia Theocharidou (Düsseldorf), Sabine Vogel (Bad Klosterlausnitz), Claudia Walberer (Pressath), Armin Weitzel (Regensburg), Ursula Werner (Pegnitz), Cornelia Wöhr (Weissach), Moni Zielke (Villingendorf)

Sie teilen Schicksal und Talente

Weiden 20.Januar 2009

Ausstellung „Denken – Fühlen – Malen“ im Ärztezentrum mit Werken MS-Kranker eröffnet
Ihr Dank galt den Pharma-Unternehmen Bayer Schering, Biogen Idec, Sanofi-Aventis-Teva und Merck Serono, die sich mit der Behandlung von MS befassen und die Ausstellungsidee von Anfang an unterstützt hatten. Im Ärzthaus hatten die Firmen ausgiebige Informationen ausgelegt. Antje Stolz, Gebietsmanagerin Neurologie eines dieser Pharmahersteller, klärte kurz über das Krankheitsbild auf.

Jutta Deiml las anschließend aus einfühlsamen Werken der Schriftstellerin Anita Hermeling, die ebenfalls an MS erkrankt ist. In ihren Geschichten schildert die Autorin ihren Umgang mit der Krankheit, zeigt neben Betroffenheit und Ratlosigkeit auch sehr viel Hoffnung und Lebensfreude. Sie teilen Schicksal und Talente weiterlesen

Kunst gibt Kraft

27 MS-Kranke stellen ihre Werke im Rathaus zu Weiden aus
Weiden. (uz)Ausstellung mit 27 MS-kranken Künstlern im Neuen Rathaus – Eröffnung am 2. November
Weiden. 90 Bilder füllen mittlerweile das Arbeitszimmer von Susanne Kempf. 21 der insgesamt 27 an der Ausstellung „Denken – Fühlen – Malen“ teilnehmenden Künstler haben sie bereits im Vorfeld zur Organisatorin geschickt. Weitere sechs Künstler bringen ihre Werke direkt zum Aufbau der Ausstellung mit. Kunst gibt Kraft weiterlesen

Lingener Tagespost

Mit Malen und Schreiben die Krankheit bewältigen

Autorin Anita Hermeling beeindruckte mit ihren Darstellungen

Lingen: Mit 15 Jahren mischte sich die Krankheit zum ersten Mal erkennbar in ihr Leben ein. – Doch niemand hat sie seinerzeit richtig diagnostiziert.
„Zum Glück“, sagt Anita Hermeling heute, denn sonst hätte sie sicherlich nicht den Mut gehabt zu heiraten und drei Kinder zu bekommen. Beeindruckend schildert Frau Hermeling, seit ihrem 15. Lebensjahr an Multipler Sklerose erkrankt, ihren Lebens- und Leidensweg.
Ungewöhnlich ist die Atmosphäre im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH). Wer einen theoretischen Vortrag über eine Krankheit erwartet hat, wird nach wenigen Minuten von sehr persönlichen Ausführungen überrascht.Es bringt überhaupt nichts, sich zu verstecken, sich klein zu machen, damit man möglichst nicht gesehen wird. Es gilt mit einer Krankheit zu leben, die unterschiedlichste Erscheinungsformen hat und für vielfältige Einschränkungen im Alltag sorgt“, betont Anita Hermeling.
Es wird ganz still im Raum, und die Zuhörer lauschen gespannt den Erfahrungen der Autorin und Malerin, die das Schreiben und Malen als Ausdrucksform gefunden hat, um ihre Krankheit zu bewältigen. Lingener Tagespost weiterlesen

Achtung! Neue Ausstellung vom 17.Juli – 11.September 2008 im Ludwig – Windthorst Haus

< Eröffnung 17.Juli.2008 - Ende 11 September 2008

Ausstellung eigene Bilder Ludwig-Windthorst-Haus
Katholisch -Soziale Akedemie
49808 Lingen-Holthausen

27. August 2008
18.00 Uhr

Vortrag: Wenn die Seele Zick – Zack läuft
und Lesung

Info undAnmeldung :

Dr. Andreas Belle/Christina Jeske
Gerhard-Kues-Str.16
49808 Lingen-Holthausen
Ludwig – Windthorst – Haus
Katholisch-Soziale Akademie Bistum Osnabrück

Tel: 0591/6102-143
Fax:=0591/6102-135
jeske@wh.de
www.lwh.de