IX. Linderner Kulturwochen verzaubern die Region und darüber hinaus

In diesem Jahr finden die Linderner Kulturwochen, die am 12.06.2015 offziziell feierlich eröffnet wurden, bereits zum 9. Mal statt. Die Vizechefin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann aus Leer, eröffnete gemeinsam mit Linderns Bürgermeister Karsten Hage, dem künstlerischen Leiter Volkmar Grigull und einigen der ausstellenden Künstler des Bildhauersymposiums, die diesjährigen Linderner Kulturwochen. Auch MdB Franz-Josef Holzenkamp, Bärbel Hische, deren Werke im Heimathaus, und Jutta Gerdes, deren Bilder im Rathaus, in Einzelausstellungen zu sehen sind, waren bei der Veranstaltung anwesend. Alle mitgestaltenden Künstler und Hobykünstler waren am folgenden Sonntag auf den Schulplatz, der einige Zeit der Arbeitsplatz der Bildhauer sein wird, zum weiteren Punkt der Feier geladen. Da auch ich mit meinen Bildern zum Gelingen der Kulturwochen beitragen darf, war es mir eine Freude dabei sein zu dürfen.

IX. Linderner Kulturwoche
IX. Linderner Kulturwoche          Juni 2016

Die Veranstaltung, beginnend mit den Reden von Volkmar Grigul und Bürgermeister Karsten Hage, die inhaltlich ein Dank waren an die vielen Helfer der Veranstaltung und noch einmal die Vielfältigkeit der Kunst hervorhob, nahm einen gelungenen Verlauf.   Musik und Gesang vom Duo „Drauf“ und der freie Imbiss wurden gut angenommen und die allgemeine Stimmung war hervorragend.

Ein Rundgang durch das Schulgebäude, wo die zahlreichen unterschiedlichen Bilder der darstellenden Künstler in den Fluren und in der Aula hängen, weiter durch den Klassenraum, wo die Werke der Schüler in einem Klassenraum zu bewundern sind, scließlich durch das Rathaus und das Heimathaus, wo die  Einzelausstellungen zum Verweilen einladen , war für jeden Anwesenden selbstverständlich.

Am Nachmittag wurden fleißig an Tonaufnahmen gearbeitet. Fünfzig Linderner  aller Altersgruppen hatten im Vorfeld gemeinsam für „Ein Lied für Lindern“ geprobt. Das Projekt schmiedet den Gemeinschaftssinn, da waren sich alle einig. Jens Hensen und Bastian Fabick waren die Verantwortlichen für Musik, Melodie und urheberrechtliche Fragen. Bastian Fabick betreibt eine Musikschule in Diepholz . Gemeinsam bilden die zwei das Duo „drauf“.  Sie produzierten den Titelsong für das Frühstücksfernsehen von Sat 1. Zwei tolle junge Leute, die unbeirrt ihren Weg gehen. Demnächst darf man die Premiere für „ein Lied für Lindern“ erwarten. Die beiden Profies werden die Feinarbeit des Songs übernehmen. Ein fester Termin steht noch nicht fest.

Am Freitag den 19. Juni ist ein Aktionstag geplant. Verschiedene Schülergruppen mit ihren Lehrern und auch andere Aktive haben eine volle Woche an gemeinsamen Projekten gearbeitet und man kann gespannt darauf warten, was aus den Plänen bis Freitag geworden ist. Es lohnt sich gewiss, sich auf den Weg in den Ort Lindern und das Linderner Schulzentrum zu machen. Die Aktionen sind ein spannender Grund und auch weil die Besucher den Bildhauern über die Schulter schauen dürfen bei ihrer Arbeit.

Oh ja, da hätte ich fast vergessen zu erzählen, dass ich vor einigen Tagen vor einem Linderner Modefachgeschäft aufhielt, um mich an der aktuellen Mode zu orientieren, da entdeckte ich plötzlich ein Schild mit dem Namen „Anita Hermeling“ und sah, dass zwei meiner neuen Bilder im Schaufenster auf Staffeleien standen. Über diese persönliche Überraschung habe ich mich natürlich riesig gefreut und bin beschwingt nach Hause gefahren.

 

 

 

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Über Anita Hermeling

Bereits in sehr jungen Jahren erkrankte ich an Multiple Sklerose. Nach der Geburt meiner Tochter, das Jüngste meiner 3 Kinder. Mit ihr war unsere Familie komplett, 2 Jungs, 1 Mädchen und wir die Eltern. Doch das Glück währte nicht lange. Irgendetwas stimmte nicht mit mir, das spürte ich. Zwei bis drei Jahre lang suchte ich nach einer Erklärung, bis ein Arzt mich aufklärte. Die MS war in meinen Körper, in meine Familie, in unser Haus eingezogen. Die Krankheit zog mich immer mehr nach unten, körperlich und seelisch.Niemand glaubte mehr daran, dass ich mich aus diesem Sog befreien konnte. Da geschah das Wunderbare. Ich gewann an Lebensfreude und Energie und mein Körper machte mit. Freundinnen machten mich vertraut mit Hobbys, die ich sehr mochte. Das war der Anfang meiner "Karriere" als Malerin und Autorin. Eigene Ausstellungen und Lesungen halfen mir und Menschen, die so wie ich an dieser heimtückischen Krankheit litten, Mut und Energie neu zu entfachen. Drei Bücher zum Thema, sowie Gewinner - Geschichten .aus Wettbewerben sind aus meiner Feder entstanden. Die MS hielt still, solange nichts Negatives in mein Leben trat. Hier möchte ich vorläufig enden und genießen, was mir Positives geschah.