Künstlertreff „Emslandschreiber“ im Exerzitienhaus am Kloster in Ahmsen

Endlich ist es soweit!

Warten auf den nächsten Frühling
Warten auf den nächsten Frühling

Der Künstlertreff „Emslandschreiber“ findet am 18. Oktober 2015 im Exerzitienhaus am Kloster in Ahmsen statt. Darauf haben alle gewartet. Renate Speil, die Initiatorin des Kunstforums Waldbühne Ahmsen hat keine Mühe gescheut, diese Veranstaltung vorzubereiten. Es gehört sehr viel Energie und Herzblut dazu, so etwas immer wieder auf die Beine zu stellen. Herzlichen Dank liebe Renate!  Ich freue mich, aktiv an dieser Veranstaltung mitwirken zu dürfen mit meiner Geschichte von Paul, dem Neurentner.

Die vorläufige Planung ist so angedacht.

Um 14.00 Uhr öffnet das Exerzitienhaus seine Türen. Bevor der offizielle Teil beginnt sind die Besucher eingeladen, sich bei Kaffee und Kuchen auf die Veranstaltung einzustimmen. Um 15.00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit der Vorstellung der teilnehmenden Künstler.  Die Konzertlesung dauert ca. 90 Minuten. Nachfolgend die vorläufige Planung des lyrischen Nachmittags.

Es werden Bilder von Anita Hermeling und Glasobjekte von Roswitha Niessen gezeigt.

Programm:

  1. Musik         Harald Kopatschek, Ansgar Dulle, Jutta Over
  2. Lyrik           Jutta Over
  3. Musik
  4. Lesung      Anita Hermeling
  5. Musik
  6. Lyrik          Jutta Over
  7. Musik
  8. Lyrik         Jutta Over
  9. Musik
  10. Lyrik         Jutta Over
  11. Musik
  12. Lesung    Wilhelm Dreischulte  
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Über Anita Hermeling

Bereits in sehr jungen Jahren erkrankte ich an Multiple Sklerose. Nach der Geburt meiner Tochter, das Jüngste meiner 3 Kinder. Mit ihr war unsere Familie komplett, 2 Jungs, 1 Mädchen und wir die Eltern. Doch das Glück währte nicht lange. Irgendetwas stimmte nicht mit mir, das spürte ich. Zwei bis drei Jahre lang suchte ich nach einer Erklärung, bis ein Arzt mich aufklärte. Die MS war in meinen Körper, in meine Familie, in unser Haus eingezogen. Die Krankheit zog mich immer mehr nach unten, körperlich und seelisch.Niemand glaubte mehr daran, dass ich mich aus diesem Sog befreien konnte. Da geschah das Wunderbare. Ich gewann an Lebensfreude und Energie und mein Körper machte mit. Freundinnen machten mich vertraut mit Hobbys, die ich sehr mochte. Das war der Anfang meiner "Karriere" als Malerin und Autorin. Eigene Ausstellungen und Lesungen halfen mir und Menschen, die so wie ich an dieser heimtückischen Krankheit litten, Mut und Energie neu zu entfachen. Drei Bücher zum Thema, sowie Gewinner - Geschichten .aus Wettbewerben sind aus meiner Feder entstanden. Die MS hielt still, solange nichts Negatives in mein Leben trat. Hier möchte ich vorläufig enden und genießen, was mir Positives geschah.