Wanderausstellung zieht weiter

Wanderausstellung „Denken – Fühlen – Malen“ mit Werken von 25 an MS erkrankten Künstlern startet Reise durch deutsche Großstädte

Termine und Orte:
Start war in Berlin
mit der Vernissage am 27. Mai 2009
Impressionen von diesem Ereignis im Roten Rathaus in Berlin…
Der Film, ein kleiner Gesamteinblick…

http://www.aktiv-mit-ms.de/veranstaltungsfilm.html

Dauer der Ausstellung 27. Mai – 05. Juni 2009

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Bonn: 7. Juli – 24. Juli 2009 – Foyer Volksbankzentrale am
Museumsufer
Vernissage war am 7.Juli

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Hamburg 12. bis 30. August
Vernissage am 12. August 17.00Uhr
*Leo-Lippmann-Saal in der Finanzbehörde,
Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg

Öffnungszeiten
Mo-Do 8-18.30 Uhr, Freitag 8-17.30 Uhr

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Frankfurt: 7.September – 01. Oktober 2009

Vernissage am 7. September, 17 Uhr
Stadtbücherei Frankfurt am Main, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt

Öffnungszeiten für die Ausstellung
Mo . Fr. 11 – 19 Uhr, Eintritt frei

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Ravensburg:

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Bayreuth: voraussichtlich 2010

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gezeigt werden Bilder von Franziska Grundig (Nürnberg), Andrea Hake (Bochum), Heike Haus (Krefeld), Anita Hermeling (Lindern), Susanne Kempf (Weiden), Eveline Klein (Offenbach), Melanie Kliemt (Düsseldorf), Martina Kriwy (Kiel), Petra Meiske (Berlin), Anja Moustakas (Uedem), Keike Pelikan (Stelle), Bettina Reger (Plößberg), Petra Schäl (Weilburg), Lothar Schumacher (Korschenbroich), Doris Seiler (Harbug-Ronheim), Traudl Sperl (Nürnberg), Heike Tauche (Ahlen), Andrea Tettener (Mannheim), Athanassia Theocharidou (Düsseldorf), Sabine Vogel (Bad Klosterlausnitz), Claudia Walberer (Pressath), Armin Weitzel (Regensburg), Ursula Werner (Pegnitz), Cornelia Wöhr (Weissach), Moni Zielke (Villingendorf)

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Über Anita Hermeling

Bereits in sehr jungen Jahren erkrankte ich an Multiple Sklerose. Nach der Geburt meiner Tochter, das Jüngste meiner 3 Kinder. Mit ihr war unsere Familie komplett, 2 Jungs, 1 Mädchen und wir die Eltern. Doch das Glück währte nicht lange. Irgendetwas stimmte nicht mit mir, das spürte ich. Zwei bis drei Jahre lang suchte ich nach einer Erklärung, bis ein Arzt mich aufklärte. Die MS war in meinen Körper, in meine Familie, in unser Haus eingezogen. Die Krankheit zog mich immer mehr nach unten, körperlich und seelisch.Niemand glaubte mehr daran, dass ich mich aus diesem Sog befreien konnte. Da geschah das Wunderbare. Ich gewann an Lebensfreude und Energie und mein Körper machte mit. Freundinnen machten mich vertraut mit Hobbys, die ich sehr mochte. Das war der Anfang meiner "Karriere" als Malerin und Autorin. Eigene Ausstellungen und Lesungen halfen mir und Menschen, die so wie ich an dieser heimtückischen Krankheit litten, Mut und Energie neu zu entfachen. Drei Bücher zum Thema, sowie Gewinner - Geschichten .aus Wettbewerben sind aus meiner Feder entstanden. Die MS hielt still, solange nichts Negatives in mein Leben trat. Hier möchte ich vorläufig enden und genießen, was mir Positives geschah.