„Denken – Fühlen – Malen“ am 8. März, um 16 Uhr im Klinikum Bayreuth

Susanne Kempf lädt ein und ich, Anita Hermeling, darf mit dabei sein.

Es gibt wieder eine Einladung zu einer ganz besonderen Veranstaltung. Die Gemeinschaftsausstellung „Denken – Fühlen – Malen“ mit Bildern von 20 an Multipler Sklerose erkrankten Künstlern geht erneut auf Wanderschaft. Die Copaktiv – Tour der Unternehmen Sanofi-Aventis Deutschland GmbH/ Teva Pharma GmbH geht nach erfolgreichen Präsentationen in Berlin, Bonn, Hamburg und Frankfurt im vergangenen Jahr weiter. 2010 werden die Werke nacheinander in Bayreuth, Bochum, Dresden und Ravensburg gezeigt.

Die Bilder werden bis zum 24. März in der
Klinik Hohe Warte Bayreuth (MS-Ambulanz, Ebene 2, Westflügel).
Hohe Warte 8, 95445 Bayreuth
zu sehen sein.
Künstler und Veranstalter freuen sich sehr auf Bayreuth und dann schauen wir weiter.

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Über Anita Hermeling

Bereits in sehr jungen Jahren erkrankte ich an Multiple Sklerose. Nach der Geburt meiner Tochter, das Jüngste meiner 3 Kinder. Mit ihr war unsere Familie komplett, 2 Jungs, 1 Mädchen und wir die Eltern. Doch das Glück währte nicht lange. Irgendetwas stimmte nicht mit mir, das spürte ich. Zwei bis drei Jahre lang suchte ich nach einer Erklärung, bis ein Arzt mich aufklärte. Die MS war in meinen Körper, in meine Familie, in unser Haus eingezogen. Die Krankheit zog mich immer mehr nach unten, körperlich und seelisch.Niemand glaubte mehr daran, dass ich mich aus diesem Sog befreien konnte. Da geschah das Wunderbare. Ich gewann an Lebensfreude und Energie und mein Körper machte mit. Freundinnen machten mich vertraut mit Hobbys, die ich sehr mochte. Das war der Anfang meiner "Karriere" als Malerin und Autorin. Eigene Ausstellungen und Lesungen halfen mir und Menschen, die so wie ich an dieser heimtückischen Krankheit litten, Mut und Energie neu zu entfachen. Drei Bücher zum Thema, sowie Gewinner - Geschichten .aus Wettbewerben sind aus meiner Feder entstanden. Die MS hielt still, solange nichts Negatives in mein Leben trat. Hier möchte ich vorläufig enden und genießen, was mir Positives geschah.