Endlich wieder auf Sendung

Auf www.anitahermeling de lief es seit längerer Zeit nicht so rund, wie ich es mir gewünscht habe. Keiner schrieb, keiner las. Das Forum ließ ich schweren Herzens schließen. Ich mochte dieser Seite nichts mehr anvertrauen, nachdem sie durch einen Hacker – Angriff lahmgelegt wurde. Das hat mich sehr getroffen. DIe Galerie z.B., sie lag mir sehr am Herzen. Die vielen selbst gemalten Acrylbilder, die ich fotografierte und hier zur Ansicht einstellte, sie gibt es nicht mehr. Dazu fällt mir eine Weisheit ein. Sie stammt nicht von mir, aber sie passt hier hin. Das Leben ist nicht immer gerecht, doch wer sagt denn, dass es gerecht sein muss?

Einfach nichts tun ist nicht meine Art. Verschiedene Objekte reizten mich, einige ging ich an. Es gab zum Beispiel eine Befragung zum Thema ¨Schreiben als Therapie¨. Ich habe meine Erfahrungen für diesen nützlichen Zweck gerne an Clara Kowasch, so hieß die sympathische Studentin, weitergegeben. Die junge Frau steckte sehr viel Energie und Zeit in diese Forschungsarbeit. Auf der Seite des Frieling Verlag könnt ihr über das Ergebnis der Zusammenarbeit lesen. Ich starte an dieser Stelle keine Aufzählung meiner Aktivitäten. Vielmehr muss ich zugeben, dass es nicht viele waren. Gesundheitlich ging es mir recht bescheiden. Reicht das als Entschuldigung? Ich möchte nicht näher auf meine Defizite eingehen. Nur soviel, die komplizierte und schwere Phase ist vorbei!

Einen Anfang habe ich nun gemacht. Es geht weiter. Hier auf dieser Seite werde ich mal öfter schreiben und über Neues informieren.

Schaut einmal bei „Persönlich“ Dort erfahrt ihr, wie mein Leben in den letzten Jahren verlief.

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Über Anita Hermeling

Bereits in sehr jungen Jahren erkrankte ich an Multiple Sklerose. Nach der Geburt meiner Tochter, das Jüngste meiner 3 Kinder. Mit ihr war unsere Familie komplett, 2 Jungs, 1 Mädchen und wir die Eltern. Doch das Glück währte nicht lange. Irgendetwas stimmte nicht mit mir, das spürte ich. Zwei bis drei Jahre lang suchte ich nach einer Erklärung, bis ein Arzt mich aufklärte. Die MS war in meinen Körper, in meine Familie, in unser Haus eingezogen. Die Krankheit zog mich immer mehr nach unten, körperlich und seelisch.Niemand glaubte mehr daran, dass ich mich aus diesem Sog befreien konnte. Da geschah das Wunderbare. Ich gewann an Lebensfreude und Energie und mein Körper machte mit. Freundinnen machten mich vertraut mit Hobbys, die ich sehr mochte. Das war der Anfang meiner "Karriere" als Malerin und Autorin. Eigene Ausstellungen und Lesungen halfen mir und Menschen, die so wie ich an dieser heimtückischen Krankheit litten, Mut und Energie neu zu entfachen. Drei Bücher zum Thema, sowie Gewinner - Geschichten .aus Wettbewerben sind aus meiner Feder entstanden. Die MS hielt still, solange nichts Negatives in mein Leben trat. Hier möchte ich vorläufig enden und genießen, was mir Positives geschah.